Was Vermieter im Anschreiben lesen wollen
Bei begehrten Wohnungen landen schnell 50 oder mehr Bewerbungen im Postfach. Vermieter überfliegen sie und suchen drei Dinge: Kann die Person die Miete zahlen? Wer zieht ein? Passt das zu Haus und Nachbarschaft? Ein gutes Anschreiben beantwortet genau das – kurz, konkret und freundlich.
Aufbau in vier Absätzen
- Einstieg: Auf welche Wohnung du dich bewirbst und dass du interessiert bist.
- Wer du bist: Beruf, Arbeitgeber, Art der Anstellung, Haushalt.
- Warum diese Wohnung: ein konkretes Detail aus dem Inserat oder der Besichtigung.
- Abschluss: Unterlagen anbieten, Erreichbarkeit nennen, Grußformel.
Typische Fehler
- Kopierte Standardtexte ohne Bezug zur Wohnung
- Zu lang – mehr als eine Seite liest niemand
- Fehlende Kontaktdaten oder fehlende Unterlagen
- Angaben, die niemand verlangt hat (Religion, Familienplanung)
Am stärksten wirkt das Anschreiben zusammen mit vollständigen Unterlagen. Mit der Bewerbungsmappe schickst du Anschreiben, Selbstauskunft und Nachweise als eine PDF.
Häufige Fragen
Wie lang sollte ein Anschreiben für eine Wohnung sein?
Kurz: drei bis fünf Absätze, maximal eine Seite. Vermieter bekommen oft Dutzende Bewerbungen und lesen nur die ersten Zeilen genau.
Was sollte im Anschreiben stehen?
Wer einzieht, was du beruflich machst, dass du die Miete sicher zahlen kannst, warum dir genau diese Wohnung gefällt und wie man dich erreicht. Persönliche Details nur, wenn sie für den Vermieter relevant sind – etwa Nichtraucher, keine Haustiere oder ein langfristiger Mietwunsch.
Muss ich ein Foto beilegen?
Nein. Ein freundliches Foto auf dem Deckblatt kann helfen, im Gedächtnis zu bleiben, ist aber freiwillig. In der Bewerbungsmappe kannst du optional ein Foto hinzufügen.
Soll ich das Anschreiben per E-Mail oder über das Portal schicken?
Am besten so, wie es im Inserat verlangt wird. Wenn möglich, schick Anschreiben und Unterlagen als eine einzige PDF – zum Beispiel mit unserer Bewerbungsmappe.